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Steckbrief

Der Beruf Migrationsfachmann, eidg. FA / Migrationsfachfrau, eidg. FA ist dem Berufsfeld Betreuung, Erziehung zuzuordnen.
Der Steckbrief zeigt die Informationen des gesamten Berufsfelds auf.
Branchenverbände verfügen bei einzelnen Datenkategorien oder Berufen möglicherweise über spezifischere Informationen.

Betreuung, Erziehung Alle Berufsfelder
Anzahl Beschäftigte 120'000 4'159'000
Arbeitslosigkeit 3.6% 4.0%
Teilzeitquote (Anteil Beschäftigte mit Teilzeitarbeit) 56% 31%
Durchschnittlicher Jahreslohn 63'000 CHF 80'000 CHF
Zufriedenheit
7.6/10
7.3/10
Berufsorientierte Fortbildung 25% 21%
Offene Stellen 1 118

Mehr offene Stellen zu diesem Berufsfeld:

Teamleiter in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen / Teamleiterin in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen, eidg. FA

Rehabilitationsexperte / Rehabilitationsexpertin für sehbehinderte und blinde Menschen, dipl. HFP

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Supervisor-Coach / Supervisor-Coach mit eidg. Diplom

Sozialpädagogischer Werkstattleiter / Sozialpädagogische Werkstattleiterin HF

Entwicklungshelfer

Fachmann für die berufliche Eingliederung


Daten-Quellen:

  • Bundesamt für Statistik: Strukturerhebung 2017
  • Bundesamt für Statistik: Strukturerhebung 2017 / Staatssekretariat für Wirtschaft: Arbeitslosenstatistik 2009-2019
  • Bundesamt für Statistik: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2009-2018
  • European Social Survey (ESS) 2016 und 2012
  • jobagent.ch

Beschäftigte

  • unterschiedliche Verläufe über die Jahre
  • beeinflusst durch langfristige Trends, Konjunktur und Saisonalität
Hinweise zur Interpretation

In einigen Berufsfeldern gibt es viele Beschäftigte und Arbeitsplätze, in anderen nur wenige. Die blosse Anzahl alleine sagt aber wenig über die beruflichen Perspektiven aus. Aussagekräftiger ist die Entwicklung über die Jahre: Steigt die Anzahl der Beschäftigten, oder sinkt sie?

Verläufe sind oft wellenförmig und weisen kurzzeitige Spitzen auf. Für diese Bewegungen sind Konjunktur und Saisonalität verantwortlich. Faktoren wie technologische Entwicklungen und die Bevölkerungsentwicklung führen zu grundsätzlichen Anpassungen und können zu längerfristigem Wachstum oder zu einem Rückgang bei der Zahl der Beschäftigten in einem Berufsfeld führen.

Betreuung, Erziehung
Alle Berufe*

* in der Grafik gibt die Linie «Alle Berufe» nur den Trend wieder, nicht aber die absolute Höhe


Daten-Quellen:

  • Bundesamt für Statistik: Strukturerhebung 2017 und Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2009-2018

Arbeitslosigkeit

  • unterschiedliche Arbeitslosenquoten
  • Einfluss haben unter anderem Branche, Qualifikation, Konjunktur
Hinweise zur Interpretation

Arbeitslosigkeit ist ein Phänomen, dass in allen Berufsfeldern auftritt: Stellen gehen in der einen Firma oder Abteilung verloren während in einer anderen neue geschaffen werden.

Manchmal handelt es sich um grössere wirtschaftliche Umwälzungen, die als Strukturveränderungen bezeichnet werden. Andere Male spielt die Konjunktur eine tragende Rolle. In gewissen Berufen sind schliesslich ausgeprägte saisonale Schwankungen über das Jahr zu beobachten, z.B. bei Tätigkeiten im Tourismus.

Aus der Vergangenheit auf die Zukunft zu schliessen, ist also schwierig. Mindestens so wichtig wie die Arbeitslosigkeit im Berufsfeld ist für viele das individuelle Arbeitslosigkeitsrisiko. Dieses hängt stark von den Qualifikationen (Aus- und Weiterbildung, Kompetenzen und Berufserfahrung) und von der Flexibilität ab.

Hinweis:
Innerhalb eines Berufsfeldes kann die Arbeitslosigkeit in den einzelnen Berufen unterschiedlich hoch sein.

Betreuung, Erziehung
Alle Berufe

Daten-Quellen:

  • Bundesamt für Statistik: Strukturerhebung 2012-2014 / Staatssekretariat für Wirtschaft: Arbeitslosenstatistik 2009-2019

Mitarbeitende

  • Unterschiede im Anteil Frauen / Männer
  • unterschiedlicher Mix der Altersgruppen
Hinweise zur Interpretation

In der Berufswelt arbeiten Menschen verschiedener Altersgruppen zusammen. Nur in wenigen Berufsfeldern findet man vorwiegend jüngere resp. vorwiegend ältere Mitarbeitende. Eine Durchmischung kann vorteilhaft sein: Jüngere können von der Erfahrung älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren. Oder umgekehrt - je nach Thema. 

In der Schweiz arbeiten in vielen Berufsfeldern deutlich mehr Frauen resp. deutlich mehr Männer. Das zahlenmässige Verhältnis zwischen Frauen und Männern gleicht sich in gewissen Berufsfeldern nur langsam aus, in anderen sogar überhaupt nicht. 

Anteil Frauen/Männer

Betreuung, Erziehung
Alle Berufe
Frauen
Männer

Altersverteilung

Betreuung, Erziehung
Alle Berufe

Daten-Quellen:

  • Bundesamt für Statistik: Strukturerhebung 2017 und Volkszählung 2000
  • Bundesamt für Statistik: Strukturerhebung 2017

Firmen

Grösse der Firma

Betreuung, Erziehung
Alle Berufe
Gross ( >50 Mitarbeitende )
Klein ( 10-50 Mitarbeitende )
Mikro ( <10 Mitarbeitende )

Branchenverteilung


Daten-Quellen:

  • Bundesamt für Statistik: Strukturerhebung 2017

Selbstständigkeit

  • die Alternative zur Anstellung: ihre eigene Chefin / sein eigener Chef sein
  • unterschiedlich typisch, je nach Beruf und Berufsfeld
Hinweise zur Interpretation

Viele Beschäftigte arbeiten in einer Anstellung als sog. unselbstständig Erwerbende.

Ihre eigene Chefin resp. sein eigener Chef sein: Diese Alternative kann durchaus reizvoll und die richtige Herausforderung sein.
Man bietet selber ein interessantes Produkt an, verhandelt mit Kundschaft und Lieferanten, entscheidet, wie die Arbeit organisiert und verteilt wird etc.
Andererseits muss man für sich und - wenn die Firma wächst - auch für die Angestellten Verantwortung tragen und sich um vieles kümmern: Administration, Gesundheitsschutz, Finanzierung etc. Und man muss bereit sein, das finanzielle Risiko zu tragen.

Selbstständigkeit ist in den verschiedenen Berufsfeldern unterschiedlich stark vertreten. In einigen Branchen ist sehr viel Geld und Know-how nötig, um ein eigenes Unternehmen aufzubauen, in anderen hingegen wesentlicher weniger.

Betreuung, Erziehung
Alle Berufe
Selbstständig
Angestellt

Daten-Quellen:

  • Bundesamt für Statistik: Strukturerhebung 2017

Temporärarbeit

  • Temporärarbeit: eine Alternative zur Festanstellung, auch mit Chancen
  • in den verschiedenen Berufen und Berufsfeldern recht unterschiedlich häufig
Hinweise zur Interpretation

Unbefristete Festanstellungen sind in der Schweiz der Normalfall. Eine Alternative sind vorübergehende, eben: temporäre, Anstellungen.

Temporäre Anstellungen eignen sich als Ferienjob, oft auch für den Berufseinstieg, den Wiedereinstieg nach einer beruflichen Auszeit oder als Überbrückung bis zu einer Festanstellung.
Belastend kann es werden, wenn unklar ist, wie lange man den Job hat oder wenn Anstellungen nur kurze Zeit dauern und rasch wieder beendet werden.

Temporärarbeit – die Arbeit in einem befristeten Anstellungsverhältnis – ist in einigen Berufen besonders verbreitet.

Betreuung, Erziehung
Alle Berufe
Temporär
Festanstellung

Daten-Quellen:

  • Bundesamt für Statistik: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2009-2018

Arbeitszeiten

  • am Wochenende arbeiten: in einigen Berufen / Berufsfeldern völlig normal, in anderen die Ausnahme
  • abends und nachts arbeiten: in immer mehr Berufen / Berufsfedern keine Ausnahme mehr
  • Anzahl Arbeitsstunden pro Woche: eher kleinere Unterschiede, da stark gesetzlich und vertraglich geregelt
Hinweise zur Interpretation

Die Länge der Arbeitszeiten ist in der Schweiz stark geregelt, in Gesetzen und in Verträgen. Betriebe und Beschäftigte haben aber Freiräume, die Arbeitszeiten zu verteilen. Von 8 bis 17 Uhr zu arbeiten kann ebenso Vorteile haben wie eine flexiblere Einteilung, bis hin zu Jahresarbeitszeiten.

Abend-/Nacht- oder Wochenendarbeit ist in einigen Berufsfeldern der Normalfall, in anderen die Ausnahme. Ob zum Vor- oder Nachteil, hängt vom persönlichen Umfeld ab (Familienpflichten, Hobbies etc.). Nicht zuletzt ist auch an die Gesundheit zu denken: Nachts funktioniert unser Körper anders als am Tag, und die Umstellung zwischen Tag- und Nachtarbeit schafft nicht jeder Körper gleich gut.

Wochenendarbeit

Betreuung, Erziehung
Alle Berufe
Häufiger am Wochenende
Nur Werktags

Abendarbeit

Betreuung, Erziehung
Alle Berufe
Häufiger am Abend / in der Nacht
Nur Tagsüber
Berufsfeld
Betreuung, Erziehung
Alle Berufsfelder
Durchschnittliche Anzahl Wochenstunden (bei 100% Pensum) 42 h 43 h
Anteil Beschäftigte mit Wochenendarbeit (Samstag/Sonntag) 36% 44%
Anteil Beschäftigte mit Abend- oder Nachtarbeit
(19:00 – 06:00 Uhr)
42% 43%
Teilzeitquote (Anteil Beschäftigte mit Teilzeitarbeit) 56% 31%

Daten-Quellen:

  • Bundesamt für Statistik: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2009-2018
  • Bundesamt für Statistik: Strukturerhebung 2017

Lohn

  • für viele ein entscheidender Faktor
  • viele Faktoren beeinflussen den Lohn
  • Für eine berufs- oder funktionsspezifische Einschätzung Ihres Lohnes verwenden Sie am besten Salarium, den individuellen Lohnrechner des Bundesamtes für Statistik (BFS): www.salarium.ch
    Branchenverbände geben zudem Auskunft zu spezifischen Lohnfragen oder spezifischen Vereinbarungen.
Hinweise zur Interpretation

Auch wenn wenig und kaum offen darüber gesprochen wird: Der Lohn dürfte für viele - verständlicherweise - wichtiger sein, als es den Anscheint macht. Mit einem guten Lohn kann man sich eher etwas gönnen und sich eine Annehmlichkeit leisten.
Grundsätzlich ist der Lohn in der Schweiz Verhandlungssache zwischen Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden. Einen Rahmen legen die Gesamtarbeitsverträge fest.

Regelmässig werden Lohnvergleiche publiziert. Löhne sind aber von vielen Faktoren abhängig und daher schwierig zu vergleichen: Branche, Ausbildung, Qualifikation, Region, Alter, Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen, Beruf etc.

Aus diesem Grund werden die individuellen Löhne mehr oder weniger stark vom Wert in der Tabelle abweichen. Ihren eigenen Lohn können Sie mit dem Salarium beurteilen, dem individuellen Lohnrechner des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Noch schwieriger als Lohnvergleiche – aber alles andere als unwichtig – ist die Frage, was überhaupt einen höheren Lohn rechtfertigt und was einen Lohn «gerecht» macht.

Berufsfeld
Betreuung, Erziehung
Alle Berufsfelder
Monatslohn 5'300 CHF 6'700 CHF
Durchschnittlicher Jahreslohn 63'000 CHF 80'000 CHF

Daten-Quellen:

  • Bundesamt für Statistik: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2009-2018

Ferien

Berufsfeld
Betreuung, Erziehung
Alle Berufsfelder
Anzahl Ferientage pro Jahr 25 Tage 25 Tage

Daten-Quellen:

  • Bundesamt für Statistik: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2009-2018

Pendeln

  • Geografische Mobilität: längere Strecken und Reisezeiten zwischen Wohn- und Arbeitsort sind inzwischen der Normalfall
  • grössere Unterschiede zwischen Berufen / Berufsfeldern
Hinweise zur Interpretation

Immer mehr Beschäftigte wohnen und arbeiten nicht in der gleichen Gemeinde und reisen täglich vom Wohnort zur Arbeit und wieder zurück. Pendeln ist heute selbstverständlich.

Es macht zwar einen Unterschied, ob man täglich zweimal 20 Minuten oder zweimal länger als eine Stunde unterwegs ist. Pendeln muss aber nicht zum Problem werden; die Bewertung hat wiederum mit persönlichen Bedürfnissen und Vorlieben zu tun. Gewisse Beschäftigte schätzen es, dass sie unterwegs einiges erledigen können.

Berufsfeld
Betreuung, Erziehung
Alle Berufsfelder
Reisezeit zwischen Wohnort und Arbeitsort:
Anzahl Minuten pro Tag
33 min. 31 min.

Daten-Quellen:

  • Bundesamt für Statistik: Strukturerhebung 2017 und Volkszählung 2000

Zufriedenheit

  • allgemein hohe Zufriedenheit mit der Arbeit
  • wichtige Puzzle-Teile für die Arbeitszufriedenheit: die Arbeit als sinnvoll empfinden und das berufliche Umfeld gestalten können –
    für viele bedeutsamer als der Lohn
Hinweise zur Interpretation

Für viele Menschen hat Zufriedenheit viel mit der Arbeit zu tun – schliesslich verbringen sie einen grossen Teil des Tages und viele Jahre ihres Lebens am Arbeitsplatz.

Was an der Arbeit macht aber zufrieden? Die Liste ist länger, als man spontan annehmen könnte.
Sehr wichtig sind für viele ein gutes Arbeitsklima im Team und eine interessante Arbeit. Auch weit oben in der Hitparade: Man möchte die Arbeit zumindest teilweise selber gestalten können. Und nicht zuletzt: Die Arbeit soll sinnvoll sein.

Berufsfeld
Betreuung, Erziehung
Alle Berufsfelder
Zufriedenheit
7.6/10
7.3/10
Die Arbeit wird als sinnvoll erachtet
7.9/10
7.5/10
Auf die Arbeit kann Einfluss genommen werden (z.B. Abläufe)
5.6/10
5.7/10

Daten-Quellen:

  • European Social Survey (ESS) 2016 und 2012

Kompetenzen

  • Arbeitsinhalte und Tätigkeitsgebiete erfordern Skills, Know-how und besondere Fertigkeiten
  • Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenzen: ebenfalls entscheidend
  • unterschiedliche Gewichtung der verschiedenen Anforderungen
Hinweise zur Interpretation

Wer eine Arbeit gut erledigen will, muss bestimmte Dinge gut «können» und über ein bestimmtes Wissen verfügen.
In Stellenausschreibungen werden, in Abhängigkeit vom Berufsfeld, ganz unterschiedliche Anforderungen erwähnt. Nebst den Abschlüssen / Diplomen sind zwei grosse Gruppen von Voraussetzungen wichtig:

  • Hard Skills: Fertigkeiten, Know-how, Fähigkeiten, Fachkompetenzen
  • Soft Skills: Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenzen.

Einige Anforderungen und Voraussetzungen braucht man fast überall, v.a. Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenzen. Andere Anforderungen sind spezifisch für bestimmte Berufsfelder.
Je nach Betrieb können sogar im gleichen Beruf recht unterschiedliche Skills gefragt sein.

Arbeitsinhalte und Know-how

  1. Sozialhilfe
  2. Umgang mit Kindern
  3. Pädagogik
  4. Familienbetreuung
  5. Umgang mit Jugendlichen

Daten-Quellen:

  • jobagent.ch

Abschlüsse

  • Je nach Berufsfeld eine Mischung von Zugängen möglich
  • Veränderungen in der Berufswelt - Berufsfelder reagieren unterschiedlich rasch mit neuen Ausbildungen und Abschlüssen
  • immer mehr «höhere» Abschlüsse (höhere Berufsbildung, Hochschulen)
Hinweise zur Interpretation

Für die meisten Berufe gibt es in der Schweiz eidgenössisch oder von Berufsverbänden anerkannte und reglementierte Ausbildungen / Studiengänge und Abschlüsse.
Innerhalb eines Berufsfeldes gibt es Abschlüsse auf verschiedenen Bildungsstufen, von der beruflichen Grundbildung bis zur höheren Berufsbildung und den Hochschulen. Für die Beschäftigten hat dieses durchlässige System Vorteile: Man kann sich beruflich weiter entwickeln.

In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass in vielen Berufsfeldern zunehmend auch höhere Abschlüsse erworben werden. Ein Grund dafür ist, dass das entsprechende Know-how und die Skills dieser Abschlüsse zunehmend auf dem Arbeitsmarkt nachgefragt werden.

Einsatz und Lernfreude vorausgesetzt, zahlen sich höhere Abschlüsse in verschiedener Form aus: Lohn, anspruchsvolle Aufgaben, Führungsfunktionen, Fachkarriere etc.

Betreuung, Erziehung
Alle Berufe
Lehre oder Mittelschule
Volksschule
Hochschule
Höhere Berufsbildung

Daten-Quellen:

  • Bundesamt für Statistik: Strukturerhebung 2017

Links

Weitere Angaben zu Anforderungen im Berufsfeld Betreuung, Erziehung sind auch in www.berufsberatung.ch zu finden:

Bitte dort den interessierenden Beruf auswählen und auf «Voraussetzungen» klicken.

Zu Grundberufen im Berufsfeld Betreuung, Erziehung gibt es auch Anforderungsprofile: www.anforderungsprofile.ch

Kaderfunktion

  • anspruchsvollere Aufgaben, mehr Verantwortung und Einfluss: herausfordernd und reizvoll
  • stark von der Unternehmensgrösse und vom Beruf / Berufsfeld abhängig
Hinweise zur Interpretation

Bei «berufliche Entwicklung» denkt man spontan oft an Karriere, und damit verbunden an Führungsfunktion. Diese ist Herausforderung und Reiz zugleich. Man muss die damit verbundene Verantwortung übernehmen und den damit verbundenen Einsatz leisten wollen – und können.

Eine Alternative zur Kaderfunktion ist die Fachkarriere. Fachleute übernehmen anspruchsvolle Aufgaben und erhalten einen entsprechend hohen Lohn. Im Unterschied zur Führungskarriere ist mit der Fachkarriere aber oft keine Personalführung verbunden. Auch die Entscheidungskompetenzen sind unterschiedlich geregelt.

Betreuung, Erziehung
Alle Berufe
Kader
Mitarbeiter

Daten-Quellen:

    • Bundesamt für Statistik: Strukturerhebung 2017

Berufsorientierte Fortbildung

  • für die Karriere, für anspruchsvolle Aufgaben – oder einfach als Horizonterweiterung
  • Gesamtwirtschaftlich hohe Beteiligung in unterschiedlichster Form, in kleineren und grösseren Modulen
  • Unterschiede in der Beteiligung aufgrund unterschiedlicher Vorbildung und Funktion
Hinweise zur Interpretation

Weiterbildung ist notwendig, um im Beruf up-to-date zu bleiben. Durch Learning-by-doing, Selbststudium und die Ratschläge von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen kann man sicherlich vieles lernen. Ebenso häufig findet Weiterbildung in Firmenschulungen sowie in Lehrgängen ausserhalb der Firma statt, zunehmend modularisiert: Module werden am Ende zu einen umfassenden Lehrgang zusammengefügt.

Das Ziel muss nicht immer ein beruflicher Abschluss oder ein bestimmtes Diplom sein. Viele Menschen besuchen kürzere und längere Weiterbildungen zu ganz verschiedenen Themen – aus Interesse und zur Horizonterweiterung... und was man in der Freizeit gelernt hat, kann man vielleicht auch im Beruf einsetzen, und umgekehrt.

Betreuung, Erziehung
Alle Berufe
Weiterbildung vorhanden
Keine Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten
und Angebote


Daten-Quellen:

  • Bundesamt für Statistik: Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2009-2018

Stelleninserate


Daten-Quellen:

  • jobagent.ch

Lehrstellen

Lehrstellen sind im Lehrstellennachweis (LENA) auf www.berufsberatung.ch zu finden.

Die Suche kann über ein ganzes Berufsfeld oder über einzelne Berufe erfolgen.

> Zuerst sind die Kantone auszuwählen, in denen gesucht werden soll.

 

 

Direktlink zur Lehrstellensuche (ganze Schweiz)